Fortbildungsangebote                                                                                                    02.09.2017   

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

in diesem Schuljahr ergibt sich aus der Kooperation des Fachverbandes für Kunstpädagogik (BDK) und des Referates 35/MBJS die komfortable Möglichkeit auf einer breiteren Basis als bisher, Ihnen ergänzende Fortbildungsangebote zu unterbreiten.

In diesem Schreiben liste ich für Sie zum Vormerken die für das erste Halbjahr geplanten Veranstaltungen auf, zu der Sie aber dann im Einzelnen zügig weitere Informationen erhalten werden.

Kunstpädagogischer Tag (Vortrag und Workshops)

Thema POSITIONEN zur Kunstpädagogik, 17.11.2017, 9.00-17.00, Waisenhaus und Kulturzentrum Rechenzentrum Potsdam

Fachfortbildung im Museum Barberini:

Hinter der Maske, Ausstellungsbesuch und fachdidaktische Diskussion, 4.12.2017 und 7.12.2017, voraussichtlich ab 15.00

 

Dieselkraftwerk Cottbus, Ausstellungsgespräch (im Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung des BDK, offen für alle)

27.1.2018, ab 11.00

SIBYLLE. Fotografien eines Modemagazins
Sibylle Bergemann, Arno Fischer, Ute Mahler, Werner Mahler, Sven Marquart, Elisabeth Meinke, Roger Melis, Hans Praefke, Günter Rössler, Rudolf Schäfer, Wolfgang Wandelt, Michael Weidt, Ulrich Wüst

 

Abitur:

Es besteht in diesem Jahr die Möglichkeit der direkten Gespräche über Ihre Aufgabenvorschläge. Es gibt keine allgemeine Veranstaltung wie in den letzten Jahren. Deshalb bitte ich Sie um eine individuelle Terminabsprache, um Ihre konkreten Vorhaben und Ideen im Einzelfall zu besprechen. Dazu käme ich an Ihre Schule oder Sie an das Helmholtz-Gymnasium nach Potsdam. Um die Zeit effizient zu gestalten, bitte ich Sie um eine entsprechende Materialvorbereitung.

Bitte melden Sie sich dazu ab sofort bei mir per e-mail an: katja.frick@kabelmail.de.

Wir versuchen dann gemeinsam die optimalste Termin-und Ortsvariante zu finden.

 

Im Augenblick besteht für mich noch keine Möglichkeit, diese Fortbildungsangebote über die Fortbildungsdatenbank einzugeben. Sobald das Schulamt das ermöglicht hat, finden Sie auch alles dort.

Die Angebote gelten landesweit. Über o.g.  Mailadresse bin ich gut zu erreichen und antworte auf Ihre Fragen schnell.

Wir aktualisieren es auch auf unserer Homepage: www.bdk-brandenburg.info.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Katja Frick

   

Kurze Reflexion unseres Blickes hinter die Kulissen am 21.5.2016

 

Der 3-stündige Workshop wurde von der medienpädagogischen Referentin des Filmmuseums Beate Rabe durchgeführt und bezog sich in den Inhalten auch auf unser neues Basiscurriculum Medien.

Eine Führung durch die Ausstellungsbereiche, deren unterschiedliche Inhalte von jungen Nachwuchswissenschaftlern gestaltet wurden und entsprechend unterschiedliche Blickwinkel auf die Vielgestaltigkeit von Szenographie und Filmräumen warf, eröffnete den Vormittag.

Die Komplexität des Anspruches an das Inszenieren von Filmräumen im vordigitalen Zeitalter und die überaus sinnliche Handwerklichkeit  gepaart mit hohen künstlerischen Fähigkeiten wurden neben dem Trickreichtum ohne Computer anschaulich.

 

Ob digital oder analog,  um filmsprachliche Grundlagen kommt man nicht herum.

Im sich anschließenden praktischen Teil hatten wir dann die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Aufgaben:

 

das Zeichnen eines Storyboards nach einem originalen Scriptausschnitt aus dem DEFA- Film „König Drosselbart“ bzw. „das kalte Herz“,

das Analysieren von Kameraeinstellungen berühmter Filmszenen

das Fotografieren nach strenger Vorgabe der Kameraeinstellungen- und perspektiven.

 

Dass in der Kürze der Zeit dabei sogar kleine Geschichten gesponnen wurden, zeigte den Spaß an der gemeinsamen Arbeit. Trotz grundsätzlicher Kenntnis unsererseits müssen diese Inhalte immer wieder selbst erprobt werden,  denn in den kleinen Arbeitsgruppen kam es sofort zum konstruktiven, weiterführenden Austausch über die Umsetzungsmöglichkeiten im eigenen Unterricht (auch ohne hochwertige digitale Technik).

Einige nicht unwichtige Entdeckungen ergaben sich wie nebenbei: das Aussehen einer Thronrettungsmaschine (vielleicht für den ein oder anderen Despoten heutzutage ein wichtiges Utensil) und die Tatsache, dass der Countdown aus der Filmbranche stammt (Fritz Lang).

Innerhalb des Auswertungsgespräches zeigte sich wieder einmal sehr deutlich, inwieweit unser Fach in jeder Hinsicht das Potenzial und die Kompetenz als überaus wichtiger Baustein im Gesamtfeld der Bildung unserer Schülerinnen und Schüler hat.

 

Eine wichtige Literaturempfehlung zum Schluss:

Ines Müller-Hansen: Das große Arbeitsbuch Film, Kopiervorlagen zur Geschichte, Analyse und Produktion von Filmen in der Sekundarstufe.

 

Katja Frick

 

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