Fotos vom Workshop und der Ausstellungseröffnung

Schülerkunst in Brandenburg

     ich war dabei!  

 

 

     

Und wieder fand ein Kunstworkshop im KUZE statt und ich durfte dabei sein.

Ich muss schon sagen, dass ich ein bisschen aufgeregt war, denn die Vorstellung mit Menschen zu arbeiten, die das gleiche Interesse an Kunst haben wie ich, fand ich ziemlich spannend.

Man bekommt ohnehin nicht oft die Chance „ Gleichgesinnte“ zu treffen. Auch das Thema, unter dem die  Arbeit stand hat uns Allen gut gefallen, es lautete: „ Aus dem Rahmen fallen“ und hat natürlich viel Raum zur Interpretation gelassen.

So konnten wir alle unsere eigenen Ideen Entwickeln und gleich in der ersten Aufgabe umsetzen. Wir durften auf einem riesigen Leinenteppich Muster, Gesichter und  Formen verewigen und das nicht etwa mit Acrylfarbe, sondern mit natürlichen und biologisch abbaubaren Materialien, so wie z.B. Kreidefarbe und Lehm. Ich glaube uns Allen hat es sehr gefallen, uns frei entfalten zu können und ohne konkrete Vorstellungen etwas zu erschaffen.

Das Ergebnis ist eine tolle Mischung aus verschiedenen Formen und Mustern, außerdem gibt es das Thema in seiner ganzen Vielfältigkeit wieder. Auf diese erste Aufgabe folgte auch gleich die nächste, nämlich eine Stationsarbeit, bei der wir erstmal in Gruppen aufgeteilt wurden. Die Stationen, die wir bearbeitet haben, behandelten Themen wie: Wie inszenieren ich Performances? Was spielt Selbstdarstellung für eine Rolle? Und natürlich auch Themen mit sozialen und politischen Aspekten.

Besonders fasziniert hat mich die Station, die sich mit der Verschmelzung von Politik und Kunst beschäftigt hat, denn man hat sich nicht nur die Fragen gestellt:  Was will ich überhaupt für ein Projekt auf die Beine stellen?  Sondern auch: Was möchte ich den Menschen mitgeben und auf was will ich aufmerksam machen? All diese Fragen haben sich auch die Künstler gestellt, die bei der Station vorgestellt wurden.

Das Alles hat einen schon zum Nachdenken gebracht, zumindest mich persönlich. Eine andere Aufgabe, die uns gestellt wurde, war eine Szene zu inszenieren, die zwei Begriffe thematisieren sollte, welche wir vorher in der Gruppe besprochen hatten. Es war eine tolle Erfahrung und wir hatten die Chance, näher ins Gespräch zu kommen und uns auszutauschen. Auch wenn die Stationsarbeit zeitlich eingeschränkt war, hat sie uns doch alle inspiriert.

Diese Inspiration konnten wir anschließend in unsere persönlichen Projekte einfließen lassen. Mit Farbe, Pinsel und Leinwand haben wir unsere Eindrücke, Gedanken und Ideen festgehalten. Wenn man sich die Projekte ansieht erkennt man, wie jeder von uns das Thema zu seinem Eigenen gemacht hat. Diese Arbeit war sehr lehrreich für mich, denn den Anderen zuzugucken und ihre Ideen zu sehen, hat natürlich auch meine Arbeit beeinflusst. Ich glaube für uns Alle war es ein sehr schöner Tag und wir haben alle Etwas mitgenommen. Ich würde so eine Chance immer wieder nutzen.

Danke für den schönen Tag, immer wieder gerne SKIB.

Melissa Dettmar, 2016

Fotos vom Workshop und der Ausstellungseröffnung

 

Schülerkunst in Brandenburg (SKiB) wird durch das

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gefördert.

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